Vermittlung und kulturelle Bildung

  • Büchler, Adriana (Hg.) (2007): Schule muss schön sein: Facetten des ästhetischen Bildungsauftrags, kopaed München
    Die Evaluation und Integration von Kunstunterricht und kultureller Bildung ist europaweit als dringliches Thema in Schulen und Freizeit erkannt worden. man spricht von Kulturkompetenz, künstlerischem Denken, Kunst als Methode des Lernens etc. So nimmt Schule als Kultur- und Lebensraum – nebst Schule als Ort des Lernens – in der Bildungs- und Kulturdiskussion einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Daraus entstehen Konsequenzen für die Schulpraxis und für die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen. Die Fachtagung Kunst-Spiegelungen zwischen Schule und Alltag an der Pädagogischen Hochschule Rorschach Schweiz im September 2006 verstand sich als Impulstagung, welche sich mit oben genannten Kompetenzen und deren Begründungen auseinandersetzte. Der Schule als Ort für kulturelle Identität galt ein besonderes Augenmerk. Im Zusammenhang damit sind performative Verfahren zentral. Diese Publikation unterstützt vom Amt für Kultur des Kantons St. Gallen und von der Pädagogischen Hochschule Rorschach (CH).


  • Hamer, Gunhild (Hg.) (2009): Kultur macht Schule: Kulturvermittlung in der Praxis, Verlag Hier + Jetzt Baden
    Mit der Integration von Kunst und Kultur in die Bildung werden Kreativität, Teamfähigkeit, Flexibilität, Leistungsbereitschaft, Toleranz und vieles anderes mehr gefördert. Der Kanton Aargau leistet mit seinem Projekt «Kultur macht Schule» seit Jahren Pionierarbeit. Diese Arbeit wird in diesem Buch vor einem allgemeinen gesellschaftspolitischen Hintergrund präsentiert. Kindern und Jugendlichen soll heute der Zugang zu aktuellem kulturellem Schaffen, aber auch zum kulturellen Erbe erleichtert werden. Das Buch zeigt anhand von praxisnahen Beispielen aus verschiedenen Kultursparten, welcher Methoden sich die Kulturvermittlung heute bedient, bezieht aber auch die Sichtweise der Kulturschaffenden selbst mit ein.

  • Hamer, Gunhild (Hg.) (2010): Perspektiven der Kulturvermittlung, Verlag Hier + Jetzt Baden
    Kulturvermittlung in der Schule ist ein hochaktuelles Thema. Im Aargau ist mit der Einführung von kulturverantwortlichen Lehrpersonen ein wichtiger Schritt zur Institutionalisierung der Kulturvermittlung gemacht worden. Bildungsfachleute, Kulturverantwortliche und Kulturvermittler zeigen anhand von praktischen Beispielen, wie die Kultur den Weg ins Schulzimmer findet. Fünf Jahre nach der erfolgreichen Lancierung der Initiative «Kultur macht Schule» hat sich vielerorts ein vernetztes Angebot etabliert. Die Pionierarbeit wurde am 1. Forum «Kultur macht Schule» kritisch reflektiert. Die Publikation dokumentiert das Resultat dieser Standortbestimmung und zeigt Perspektiven für die zukunftsnahe Vermittlung von Kunst und Kultur in der Schule auf. Die Broschüre ergänzt den vor Jahresfrist erschienenen Band «Kultur macht Schule».


  • Klepacki, Leopold (2007): Die Ästhetik des Schultheaters. Pädagogische, theatrale und schulische Dimensionen einer eigenständigen Kunstform, Diss. Univ. Erlangen-Nürnberg, 2006,  Juventa (Beiträge zur pädagogischen Grundlagenforschung) Weinheim
    Der Band setzt sich auf einer theoretisch-deskriptiven Ebene mit der Frage auseinander, inwiefern Schultheater als eine strukturell eigenständige Kunstform betrachtet werden kann. Dazu wird ein dreigliedriges Betrachtungsraster herangezogen, das die Produktions-, die Werk- und die Rezeptionsästhetik des Schultheaters analysiert. In allen drei ästhetischen Feldern stellen dabei die pädagogischen, die schulischen und die theatralen Aspekte des Theaterspiels die Grundlage dar. Die Studie ist interdisziplinär auf der Schnittstelle zwischen Pädagogik und Theaterwissenschaften angesiedelt und im Blick auf die üblichen Diskurse in diesem Feld hoch innovativ. In einem praktisch hoch bedeutsamen Feld liegt nun erstmals eine Studie vor, die inhaltlich und methodologisch Maßstäbe setzt und in ihren Schlussfolgerungen ein Theorieangebot macht, das nicht nur für die Forschung und die Theoriebildung, sondern auch für die Entwicklung der Praxis hohe Bedeutung gewinnen kann: Man kann nun begründen, warum das Schultheater als drittes künstlerisches Fach für alle Schüler und für alle Schulformen dringend gebraucht wird.
  • Mandel, Birgit (2005): Kulturvermittlung - zwischen kultureller Bildung und Kulturmarketing. Eine Profession mit Zukunft, transcript Verlag Bielefeld
    Im Unterschied zu anderen europäischen Ländern ist die Kulturvermittlung in Deutschland immer noch ein Stiefkind der öffentlichen Kulturförderung. Dieses Buch diskutiert die Entwicklung, den Stellenwert und das Zukunftspotential der Kulturvermittlung aus der Sicht von Kulturpolitikern, Lehrenden kulturvermittelnder Studiengänge und Kulturschaffenden. Anhand von Konzeptionen anderer europäischer Länder sowie aktueller Erkenntnisse der Kultur-Enquete-Kommission werden Vorschläge entwickelt, wie Kulturvermittlung politisch befördert werden kann.Wie zukunftsträchtige Formen der Kulturvermittlung aussehen können, zeigen Beispiele, deren Spektrum von der Theaterpädagogik als institutionenübergreifendes Prinzip, über neue Konzepte von Kulturpädagogik an Schulen, von kulturellen Interventionen in der Stadtentwicklung bis zum Eventmarketing reicht.


  • Mandel, Birgit (Hg.) (2008): Audience Development, Kulturmanagement, kulturelle Bildung. Konzeptionen und Handlungsfelder der Kulturvermittlung, kopaed München
    In vielen anderen Ländern sind Kulturvermittlung und eine stärkere Orientierung an den potenziellen Nutzern/innen kultureller Angebote, kurz: “Audience Development“, schon seit geraumer Zeit ein zentrales Kriterium öffentlicher Förderpolitik. Auch in Deutschland rückt Kulturvermittlung zunehmend in den Blickpunkt. Damit verbunden sind vielfältige Fragen, auf die dieser Sammelband Antworten geben will: Mit welchen Zielen agiert Kulturvermittlung, geht es um das Erklären oder um Verkaufen von Kunst oder geht es um Kulturelle Bildung als Schlüsselkompetenz? Beeinflusst Besucherorientierung die künstlerische Qualität? Welche Wirkungen haben Präsentations- und Kommunikationsformen auf die Zugänglichkeit von Kunst? Ist Eventmarketing für die Kulturelle Bildung nutzbar? Was empfiehlt die Enquête-Kommission Kultur zur Verankerung der Kulturvermittlung in Deutschland? Was können Kulturvermittlungsprozesse in Jugendprojekten von Kulturinstitutionen wie z. B. den Berliner Philharmoniker, aber auch in anderen gesellschaftlichen Kontexten wie in Kitas, Schulen, Krankenhäusern und Vereinen bewirken? Zur Einführung wird das multidisziplinäre Handlungs- und Forschungsfeld der Kulturvermittlung theoretisch ausdifferenziert. Kulturvermittlung reicht von kulturmanagerialen Ansätzen, in denen es um Distribution und Vermarktung von Kunst und Kultur geht, über bildungsorientierte, pädagogische Konzepte bis hin zu kulturpolitischen Orientierungen, die einen Wirkungstransfer künstlerischer Entwürfe für gesellschaftliches Zusammenleben anstreben.
  • Mörsch, C. / Sack, M. / Frank, M. / Jenny, U. (2011): Subtexte 05: Theater Vermittlung Schule, ZHdK Institute for Performing Arts and Film
    Theater und Schule erschienen angesichts ihrer unterschiedlichen Strukturen und Arbeitsweisen als ziemlich gegensätzliches Paar: hier die engen Leitplanken der Lehrpläne, dort die Freiheit der Kunst. Dennoch verfolgen die beiden Institutionen vergleichbare Ziele, setzen zu deren Erreichung aber unterschiedliche Instrumente ein. Der Auftrag der kulturellen Bildung und Kulturvermittlung an die nachwachsende Generation kann jedoch nur von Schule und Theater gemeinsam geleistet werden. Der vorliegende Band hält die ersten Ergebnisse einer Tagung fest, die 2010 an der Zürcher Hochschule der Künste in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Bühnenverband und der Pädagogischen Hochschule Zürich stattgefunden hat.  


  • Noltze, Holger (2010): Die Leichtigkeitslüge. Über Musik, Medien und Komplexität, Edition Körber-Stiftung Hamburg
    »Ästhetische Erfahrungen können uns in der Fähigkeit trainieren, Schwieriges auszuhalten, Unerklärbares anzunehmen. Darin liegt eine Schlüsselkompetenz, um in einer komplizierten Welt zurechtzukommen. Zugleich ist Musik aber auch viel mehr als Trainingslager und Mittel zum guten Zweck. Musik ist zuerst und vor allem Musik. Wer sich darauf einlässt, kann fliegen lernen. Aber vorher muss es ein wenig bergauf gehen.
  • Welck, Karin von; Schweizer, Margarete (2004): Kinder zum Olymp! Wege zur Kultur für Kinder und Jugendliche, Wienand Verlag Köln
    Kinder und Jugendliche brauchen Kultur. Gemeinsames Musizieren, Theaterspielen, Tanzen, Schreiben, Malen und Gestalten – es gibt keinen besseren Weg, Kindern so wichtige Kompetenzen wie Kreativität, Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft und Toleranz zu vermitteln. Kultur ist aber nicht nur wichtig, sie macht das Leben einfach schöner. Kinder sind neugierig, und die Kultur bietet so vieles, was spielerisch entdeckt werden kann – ob in der Schule, im Kindergarten oder in der Freizeit. „Kinder zum Olymp“ bietet interessante Einblicke in die aktuelle wissenschaftliche Forschung zum Thema „Kinder und Kultur“ (zum Beispiel aus den Bereichen Kulturpolitik, Kulturmarketing und Psychologie). Vor allem sind hier jedoch 85 beispielhafte und ermutigende Projekte aus allen erdenklichen Bereichen der Kultur und aus allen Teilen Deutschlands versammelt – von der musikalischen Früherziehung bis hin zur selbst produzierten Fernsehsendung, in der Stadt und auf dem Land. Hinter jedem der ausgewählten Projekte steht ein konkreter Ansprechpartner. In einem umfassenden Serviceteil erhalten alle, die selbst etwas für Kinder und Jugendliche auf die Beine stellen wollen, eine Reihe wichtiger Tipps.