Tanz und zeitgenössischer Tanz

  • Bischof M. / Rosiny C. (2010): Konzepte der Tanzkultur – Wissen und Wege der Tanzforschung, transcript Verlag Bielefeld
    Ein Leitfaden zu den Konzepten der Tanzkultur, der neue Wege zum Wissen eröffnet. Die Publikation fokussiert auf die Vielfalt der Zugänge zum Tanz und beschreibt verschiedene disziplinäre Zugänge und Konzepte. Ein Kapitel ist den bildungstheoretischen Zugängen zum Tanz gewidmet und beschreibt Bildungskonzepte im Tanz (A. Klinge), informelle Bühnen von Tanze/enden! (W. Dröge) und Tanz und Bildende Kunst als interdisziplinärer Ansatz (B. Haselbach).
  • Diehl, I. / Lampert F. (2011):
 Tanztechniken 2010 - Tanzplan Deutschland, Henschel Verlag Leipzig
    In dieser Publikation initiiert und gefördert von Tanzplan Deutschland e.V. beschäftigen sich Tanzexperten und -künstler mit den wichtigsten Tanztechniken des modernen, postmodernen und zeitgenössischen Tanzes (Humphrey /  Limón, Cunningham, Jooss-Leeder, Release, Muller, Countertechnik und andere). Der jeweilige historische Kontext, Konzept, Ideologie und die vermittelte Ästhetik sind dabei ebenso Themen wie die körperlichen Voraussetzungen, die Bewegungsmerkmale sowie die Vermittlungskonzepte und Arbeitsweisen im Training. Begleitende Essays rund um den Begriff der Tanztechnik und ihre Erscheinungsformen, 50 Abbildungen und 2 Trainings-DVDs runden das Buch ab.

          

  • Gretzl, Doris (2008): Rezeption von zeitgenössischem Tanz: Wie verständlich ist er für wen?, VDM Verlag Dr. Müller Saarbrücken
    Ziel des Forschungsvorhabens war es, ein verständliches Stück zu machen und herauszufinden, was bei den ZuschauerInnen ankommt. Im Theorieteil wird der Status Quo des zeitgenössischen Tanzes und der Tanzwissenschaft kritisch erörtert. Fragen nach der Lesbarkeit von Tanz, der Selbstreferenzialität dieser Kunstsparte und der Notwendigkeit von Kunstvermittlung sind Thema. Die Bedeutung von Moden in der Kunst wird ebenso angesprochen wie die Sinnhaftigkeit einer sich breit machenden Verwissenschaftlichung einer sich ursprünglich von allen Zwängen befreienden Strömung in Frage gestellt.
  • Hardt, Y. / Stern, M. (Hg.) (2011): Choreographie und Institution Zeitgenössischer Tanz zwischen Ästhetik, Produktion und Vermittlung, transcript Verlag 
Bielefeld
    Zeitgenössischen Tanz und Prozesse der Institutionalisierung verbindet ein komplexes Zusammenspiel. Der Band widmet sich diesen Verknüpfungen und reflektiert u.a. Praktiken der Produktion und Organisation (Festivals und Veranstaltungsorte, Projektförderung und Kulturmanagement, ästhetische Bildung und Ausbildung) sowie Formen der Institutionalisierung von Tanz durch Kritik und Wissenschaft. An der Schnittstelle von Theorie und Praxis angelegt, richten sich die Beiträge gleichermassen an Wissenschaftler/-innen wie an Praktiker/-innen und fokussieren sowohl institutionskritische Fragen, als auch praktische Informationen zu Produktionsstrukturen.
  • Lampert, Friederike (2007): Tanzimprovisation: Geschichte – Theorie – Verfahren – Vermittlung, transcript Verlag Bielefeld
    Dieses Buch beschreibt den Wandel des Choreographie-Begriffs, der sich durch die Improvisationspraxis im künstlerischen Tanz des 20. Jahrhunderts vollzogen hat. Improvisatorische Verfahren kennzeichnen die Arbeiten von zeitgenössischen Choreographen, die die Ästhetik des Tanzes am Ende des 20. Jahrhunderts entscheidend prägen, wie etwa Trisha Brown, Steve Paxton, William Forsythe, Amanda Miller oder Jonathan Burrows. Zentrale Fragestellung der Untersuchung ist dabei nicht nur, wie im Laufe des 20. Jahrhunderts mit Improvisation im Tanz umgegangen wird, sondern vor allem, wie die Formen in einer Improvisation entstehen und welche Strukturen sich für die Formen verantwortlich zeigen.
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